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Flüssiggas im Haushalt
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Prüfungen






Betriebsprüfung und erste Betriebsprüfung


Druckbehälter sind unmittelbar nach Beginn des probeweisen Betriebes (DGÜW-V BGBL. 420/2004 §7) einer Betriebsprüfung zu unterziehen, wobei die Dokumente, der äußere Zustand, die Dichtheit aller zugänglichen Verschraubungen, die Funktion der Ausrüstung und die Art der Aufstellung und kontrolliert werden.

Die Durchführung hat durch eine zu beauftragende staatlich akkreditierte Kesselprüfstelle zu erfolgen.

Die erste Betriebsprüfung dient zur sicherheitstechnischen Beurteilung des erstmalig in Österreich in Verkehr gebrachten Druckgerätes. Im Zuge der Prüfung wird der Behälter den Prüffristen gem. DGÜW-V zugeteilt.

Die Betriebsprüfung dient zur sicherheitstechnischen Beurteilung eines bereits in Betrieb gestandenen Druckgerätes nach einer mehr als einjährigen Außerbetriebnahme oder nach einer Aufstellung an einem neuen Standort. Hier erfolgt keine Zuteilung gem. DGÜW-V.

 

Äußere Untersuchung

Die äußere Untersuchung beinhaltet wie bei der Betriebsprüfung eine Kontrolle des äußeren Zustandes, der Dichtheit aller zugänglichen Verschraubungen, der Funktion der Ausrüstungsteile und eine Beurteilung der Aufstellung. Die Dichtheitsprüfung erfolgt mit einem Lecksucher (schaumbildende Flüssigkeit) und einem Gasspürgerät. Bei Behältern mit kathodischen Korrosionsschutz wird dieser ebenfalls gemessen.

 

Prüfung des kathodischen Korrosionsschutz

Bei dieser Messung erfolgt eine Beurteilung der Beschichtung durch Messung des Schutzstrombedarfes. Der Nachweis über die Funktion des Korrosionsschutzes wird durch Messung des Ein- und Ausschaltpotentials gegen eine CuCuSO4 Sonde erbracht.

 

Druckprüfung / Schallemissionsprüfung

Die Schallemission ist ein zerstörungsfreies Werkstoffprüfverfahren zur Beurteilung der Integrität eines Behälters. Das Verfahren erkennt Gefügeänderungen, z.B. ein Risswachstum im Bereich der Schweißnähte unter Belastung (Drucksteigerung).
Dazu werden mindestens zwei Ultraschallaufnehmer an dem Behälter angebracht und der Druck über eine spezielle Druckaufbringungsanlage erhöht. Für die Druckaufbringung ist ein Mindestfüllstand zw. 20% und 50% je nach Behältertyp zu beachten. Im Verständigungsschreiben wird auf den, für Ihren Tank notwendigen Füllstand hingewiesen.
Die Beurteilung des Behälters erfolgt in Echtzeit durch den Prüfer vor Ort.
Im Gegensatz zu den früheren Prüfverfahren wie Wasserdruckprüfung und Innenuntersuchung kann man mit der Schallemissionsanalyse eine qualitative Aussage über den Zustand des Behälters treffen und somit ein hohes Sicherheitsniveau garantieren.

Download unseres Informationsfolders für Schallemissionsprüfung in Privatbereich

 
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